Okt 09 2019

    Anleitung Behandlungsjournal für Pferde / Equiden

    Aufzeichnungspflicht für Behandlungen

    Ein Pferd, welches nicht als Heimtier deklariert wird, bleibt automatisch ein Nutztier. Als solches kann es auch weiterhin geschlachtet und für den Verzehr freigegeben werden.

    Der Besitzer ist jedoch verpflichtet, ein Behandlungsjournal zu führen, in dem jede medikamentöse Behandlung aufgeführt werden muss!
     

    1. Der Tierhalter ist verantwortlich...

    dass jedes Pferd ein Behandlungsjournal hat. Dort werden alle verabreichten buchführungspflichtigen Arzneimittel eingetragen. Ebenfalls muss er eine Inventarliste der im Betreib gelagerten buchführungspflichtigen Medikamente führen. Werden Medikamente auf Vorrat bezogen und gelagert (z.B. Wurmpasten) muss der Tierhalter bei seinem Haustierarzt eine Vereinbarung unterschreiben und die Medikamente bei Verabreichung selber in das Behandlungsjournal eintragen.
     

    2. Buchführungspflichtige Tie

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    Aug 14 2019

     

    Sei es zum erneuten Decken der Stute oder die Fahrt zur Fohlenschau - beim Transport von Fohlen ist besondere Vorsicht geboten. Schliesslich soll die erste Fahrt nicht zum Trauma werden und nicht ohne Grund gibt es extra Zubehör für Pferdeanhänger, die ein sicheres Transportieren des Fohlens ermöglichen sollen.

    Solange das Fohlen noch klein ist, ist es deutlich sicherer, Stute und Fohlen ohne Trennwand zu transportieren. Um den Pferden trotzdem eine komfortable Fahrt zu ermöglichen, bieten diverse Anhängermarken sogenannte Fohlenstangen an. Während die Stute hoch angebunden werden sollte, so dass sich das Fohlen nicht im Strick verfangen kann, lassen viele Züchter das Fohlen frei laufen. Der Anhänger sollte grosszügig eingestreut sein, falls sich das Fohlen hinlegt oder doch einmal umfallen sollte. Wichtig ist auch, dass unbedingt die hintere Klappe komplett geschlossen wird, d. h. auch bei schönem Wetter muss die Blache geschlossen werden oder als Alternat

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    Juni 26 2019

    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden – heute: Haltung, Gesundheit & Fütterung von Geraldine Pellet

    «Achtung giftig – Giftpflanzen»

    Unsere Pferde können an vielen Stellen Giftpflanzen begegnen – sei es auf der Weide, bei einem Ausritt oder ein Blumenbouqet auf einem Turnier. Doch auch im Heu oder in Silage können sich giftige Pflanzen befinden. Während frische Giftpflanzen häufig einen bitteren Geschmack haben und so von Pferden gemieden werden, verlieren sie durch die Verarbeitung und Trocknung ihre Bitterkeit, nicht aber ihre Toxine.

    Vergiftungen können bei Pferden unterschiedliche Symptome hervorrufen, die selten klar auf eine Vergiftung hindeuten. Mögliche Symptome sind Rastlosigkeit, Ansammlungen von Schaum im Maulbereich, Blindheit, apathisches Verhalten, Krämpfe, Lähmungen, Muskelzittern, Durchfall, Lebervergiftungen usw. Eine starke Vergiftung kann innerhalb weniger Minuten zum Tod des Pferdes führen.

    Nachfolgende Pflanzen sind für P

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    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden von Geraldine Pellet
     

    «Wurmkur fürs Pferd – selektive oder konventionelle Entwurmung?»

    Die Entwurmung unserer Pferde ist ein Thema, das uns alle seit vielen Jahren beschäftigt. Mittlerweile ist den meisten Reiterinnen und Reitern bekannt, dass Pferde von Wurmbefall betroffen sein können und deshalb ein Parasitenmanagement notwendig ist. Einerseits gibt es viele Ställe, in denen konventionell quartalsweise entwurmt wird und andererseits hört man von immer mehr Betrieben, die auf selektive Entwurmung umgestiegen sind. Da vielen Pferdemenschen die selektive Entwurmung noch nicht bekannt ist, möchten wir euch diese Variante heute vorstellen.

    Warum sollten wir unsere Pferde überhaupt entwurmen? Während Wildpferde zur Nahrungsaufnahme ständig weiterziehen und so den kotbesetzten, wurmbefallenen Stellen einfach aus dem Weg gehen können, halten wir eine anzahlmässig grosse Anzahl Pferde auf begrenztem Weideland. Diese

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    Druse

    (2573 x gelesen)
    Jan 30 2019

    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden von Gerladine Pellet

    «Pferdekrankheit: Druse»

    Ein Blick auf die Meldeliste von www.equinella.ch zeigt, dass wir in der Schweiz im Jahr 2017 rund 17 Betriebe mit mindestens einem bis acht an Druse erkrankten Pferden hatten. Es handelt sich dabei also nicht gerade um eine seltene Krankheit. Equinella fasst Druse wie folgt zusammen: «Die Druse ist eine hochanstreckende und seit Jahrhunderten beschriebene Erkrankung der oberen Atemwege des Pferdes. Verursacht wird sie durch eine Infektion mit dem Bakterium Streptokokkus equi ssp. equi. Meist sind jüngere Pferde betroffen, aber auch ältere Tiere können erkranken. Druse wird sowohl durch direkten Kontakt mit dem erkrankten Tier als auch indirekt via verunreinigte Futtergeschirre, Tränkeeimer, Tränkewasser und dergleichen von einem Pferd aufs nächste übertragen. Der Druse-Erreger kann in der Umwelt Wochen bis Monate überleben. Nach der Ansteckung dauert es 3 bis 14 Tage, bis die

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